Frauenklinik Maistraße

 
Geschichte der Klinik
Die Gründung  
Die Gründung der Königlichen Frauenklinik in München wird auf den 1. Oktober 1856 datiert.
Um die vorletzte Jahrhundertwende wurde dann durch die königliche Staatsregierung ein Neubau auf dem Gebiet zwischen Maistraße und Frauenlobstraße genehmigt.
   
Die Bauzeit  
Die Fertigstellung der neuen Klinik wurde durch die Wirren des ersten Weltkrieges verzögert. Dennoch konnte König Ludwig III. im Dezember des Jahres 1916 die Gebäude für den Klinikbetrieb freigeben.
   
Fassade  
Schon bei der Planung wurde viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre innerhalb des Klinikgeländes gelegt. So wurden die Außenfassaden mit den verschiedensten Motiven versehen und auch die Treppenaufgänge und Säulen im Stil des Spätbarocks gestaltet.
   
Brunnen  
In der Mitte des Klinikinnenhofes steht ein Muschelkalkbrunnen.
Dieser diente im Sommer der Kühlung des Hörsaales über ein unterirdisches Leitungssystem.
   
Bibliothek  
Eines der vielen Schmuckstücke der Klinik war damals schon die hauseigene Bibliothek, die mit einer Stuckdecke, vergoldeten Leuchtern und Bücherwandschränken, eine Augenweide. In den letzten Jahren konnte dieses Kleinod in mühevoller Kleinarbeit restauriert werden und steht somit in neuem Glanz dem täglichen Gebrauch zur Verfügung.
   
Hörsaal  
Ein zweites Projekt der letzten Jahre war die Erneuerung des 11 Meter hohen Jugendstil-Hörsaales, der mit 500 Sitzplätzen, seiner roten und grauen Marmorverkleidung und den Mosaiken sicherlich zu den künstlerisch wertvollen Hörsälen der Innenstadtkliniken gehört. Hier konnte im Zuge der Restaurierung eine ideale Kombination von modernster Medientechnik und dem Flair vergangener Zeiten gefunden werden.
   
Kapelle  
Des weiteren ist die Kapelle, die in südlicher Richtung im Innenhof liegt, noch erwähnenswert, es finden in ihr sowohl katholische als auch evangelische Andachten und Messen statt.
   
Ausstattung  
  Bereits zur Eröffnung der Klinik war die 1. Universitätsfrauenklinik ein hochmodernes Krankenhaus.
Auch heute wird die Klinik diesem Ruf gerecht.
   
Neuanschaffungen  
  In den letzten Jahren wurde die Brustdiagnostik mit den neuesten Mammographiegeräten ausgestattet, um die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten.
Auch andere Bereiche der Klinik wurden und werden kontinuierlich mit den neuesten medizinischen und technischen Geräten ausgestattet.
 
 

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