Frauenklinik Maistraße

 
Prof. Dr. med. Klaus Friese

Vita           Veröffentlichungen

Bis zu seinem Amtsantritt in der Maistraße stand die Klinik von Professor Klaus Friese an der Ostsee. Über fünf Jahre leitete der gebürtige Westfale die Universitäts-Frauenklinik in Rostock, die Bestandteil der ältesten Universität Nordeuropas ist.
Nach dem Studium der Pharmazie und Humanmedizin in Mainz
und der Promotion in Heidelberg erlangte Friese den Facharzt in Mainz und habilitierte sich 1992 mit „der Immunantwort bei gynäkologischen und onkologischen Operationen“.
Nach acht Jahren an der Universität Heidelberg erhielt Friese 1997 den Ruf auf den Rostocker Lehrstuhl. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Onkologie, Infektiologie, Immunologie und pränatalen Diagnostik. Er ist unter anderem Mitherausgeber der Fachzeitschrift "Der Gynäkologe", des offiziellen Fortbildungsorgans der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Leiter der Fachredaktion Gynäkologie und Geburtshilfe des Deutschen Ärzteblattes.


Curriculum vitae - Wissenschaftlicher Lebenslauf

  • Studium der Pharmazie und Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg
    Universität Mainz mit Abschluß des Staatsexamens
  • Medizinische oder wissenschaftliche Weiterbildung und akademische Grade
  • Promotion zum Dr. med. bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. G. Schettler
    an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Ausbildung zum Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universitäts-Frauenklinik in Mainz
    (Direktor: Prof. Dr. med. V. Friedberg), Funktionsoberarzt seit 1987
  • Seit 1989 Oberarzt an der Frauenklinik des Klinikums Mannheim,
    Fakultät für Klinische Medizin der Universität Heidelberg (Direktor: Prof. Dr. med. F. Melchert)
  • 1992 Habilitation für das Fach Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universität Heidelberg
    mit dem Thema:
    „Die Immunantwort bei gynäkologischen Operationen – Stellenwert von Zytokinen und Immunzellen
    für den prä- und postoperativen Krankheitsverlauf“
  • 1994 Stellvertreter des Klinikdirektors
  • Von Juni 1997 bis Oktober 2002 Direktor der Universitäts-Frauenklinik Rostock
  • Seit 16. 10. 2002 Direktor der I. Universitätsfrauenklinik der LMU München und
  • seit 1.7.2006 auch Direktor der Universitätsfrauenklinik im Klinikum Großhadern
  • Erfahrungen im Unterrichtswesen und Forschungsbereich
  • Arbeitsgebiete
    Onkologie, Infektiologie, Immunologie, pränatale Diagnostik
  • Schwerpunkte
    Konnatale Infektionen, insbesondere HIV-Infektionen und Toxoplasmose,
    Veränderung des Zytokinnetzwerkes bei Infektionen,
    Immunregulation bei Operationen und Malignomerkrankungen,
    Medikamentenberatung in der Schwangerschaft und Stillzeit
  • Publikation von zahlreichen Fachbüchern und über 300 wissenschaftlichen Arbeiten
  • Ausbildung in der pränatalen Diagnostik bei Prof. Dr. med. Hahnemann,
    Aalborg/Dänemark, Prof. Dr. med. Rauskolb, Northeim und
    Prof. Dr. med. Holzgreve, Münster, DEGUM Stufe II, Lasertherapie
  • Ausbildung in ultraradikaler gynäkologischer Tumorchirurgie
    (Prof. Dr. med. Friedberg, Prof. Dr. med. Knapstein, Mainz)
  • Mitherausgeber von „Der Gynäkologe“, Springer-Verlag,
    offizielles Fortbildungsorgan der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Wissenschaftlicher Beirat von „Geburtshilfe und Frauenheilkunde“, Thieme-Verlag
  • Wissenschaftlicher Beirat von „Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie“, Enke-Verlag
  • Wissenschaftlicher Beirat „Deutsches Ärzteblatt“ als Fachvertreter für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Mitgliedschaft medizinischer und wissenschaftlicher Gesellschaften
  • Schriftführer der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Infektionen und
    Infektionsimmunologie sowie Immunologie in der Gynäkologie und Geburtshilfe
  • 1. Vorsitzender der Bayerischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Frauenheilkunde
  • Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Deutsche Gesellschaft für Perinatalmedizin
  • Bayerische Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie
  • Norddeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Mittelrheinische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Berufsverband der Frauenärzte
  • Deutsche Krebsgesellschaft
  • Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie
  • Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie
  • International AIDS Society
  • American Society of Hematology
  • Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
  • Vizepräsident International Association für Maternal and Neonatal Health (IAMANEH)


Veröffentlichungen

Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit
Ein Leitfaden für Ärzte und Apotheker
Friese, Mörike, Neumann, Windorfer
6., völlig neu bearbeitete Auflage 2006. 471 S., 20 s/w Abb., 37 s/w Tab.
2 beigelegte Übersichtskarten, Kartoniert.
ISBN 3-8047-2016-1

Welche Risiken eine Arzneimittelanwendung in der Schwangerschaft mit sich bringen kann, hat die Contergan-Katastrophe eindringlich gezeigt. Seither sind Ärzte und Schwangere für dieses Thema sensibilisiert. Und stillende Mütter sorgen sich um die Gesundheit ihrer Kinder, da sie durch Meldungen über Arzneimittelrückstände und Schadstoffe in der Muttermilch verunsichert sind.

Dieses Werk bietet
* Informationen zur embryonalen Entwicklung und zu
Entwicklungsstörungen
* Beschreibungen von Risiken und Risikoabschätzung bei Einnahme
von Arzneistoffen in der Schwangerschaft
* Risikoabschätzung einer Arzneimitteleinnahme in der Stillzeit.

   
Gynäkologische Onkologie
Ein Taschenbuch zu Epidemiologie, Ätiologie, Diagnostik, Therapie und Nachsorge
Gerber, Janni, Friese
2006
432 Seiten

ISBN 3804722490
   
Gerne Frau! Mein Körper - meine Gesundheit
Das Handbuch empfohlen von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. und dem Berufsverband der Frauenärzte e.V. Medizinisches Wissen für Frauen, die sich fundiert
und verständlich über Gesundheitsfragen informieren möchten.
Frauenspezifische Fragen zu Gesundheit und Krankheit sind ein beliebtes Thema in Medien, Ratgebern und Internet. Doch viele Frauen wollen wissen, wie seriös und glaubwürdig diese Informationsquellen wirklich sind. Das neue Handbuch Gerne Frau! aus dem wissenschaftlichen Springer-Verlag vermittelt aktuelles Wissen und Sicherheit!
Info-Plus: Service-Teil mit Internet-Adressen, Selbsthilfegruppen
Geschrieben für: Frauen in allen Altersstufen
Schlagworte: Frauengesundheit, Frauenheilkunde, Geburt, Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Hoffbauer, Gabi
2005, VIII, 381 S., Geb.
ISBN: 3-540-20774-0

Mitglied des Expertenbeirates zu diesem Buch: K. Friese
   
Erkrankungen in der Schwangerschaft
Erkrankungen in der Schwangerschaft wirken sich nicht allein auf die werdende Mutter sondern auch auf das ungeborene Kind aus. Die Schwangerschaft hat wiederum Einfluss auf vorbestehende Erkrankungen.

- Der unentbehrliche Ratgeber für die Praxis
- Umfassende Antworten auf alle Fragen
- Über 600 Erkrankungen aus allen Teilbereichen der Medizin
- Konsequente Berücksichtigung aller Phasen: vor, während
und nach der Schwangerschaft
- Konkrete Angaben – zuverlässige Handlungshilfen
- Übersichtliche Erkrankungssteckbriefe
- Kurze und prägnante Erläuterungen der Symptome
- Praxisorientierte Diagnosesicherung
- Empfehlungen zur effektiven Therapie
- Auskünfte zu Komplikationen und Prognose
- Konkrete Dosierungsangaben
- Optimal für die tägliche Beratungspraxis
- Systematische Gliederung für schnelles Nachschlagen
- Hilfreiche Tipps zur Beratung der Patientin
- Umsetzbare Verhaltensvorschläge für die Schwangere

Rath, Friese 2005
500 Seiten
150 Abbildungen
gebunden
ISBN 3131362715
   
Publizieren, Promovieren - leicht gemacht
 Kennen Sie die Angst vor dem leeren, weissen Blatt, wenn Sie einen Fachartikel oder einen Vortrag halten sollen? Publizieren, Promovieren – Gewusst wie hilft Ihnen, alle Klippen auf dem Weg zur medizinischen Publikation oder Doktorarbeit zu umschiffen. Die Autoren verfügen über jahrelange Erfahrungen in der Betreuung von DoktorandInnen und nehmen Sie praxisnah und mit plastischen Bildern an die Hand, damit Sie Ihre Publikation oder Doktorarbeit erfolgreich abschließen können.

Geschrieben für:
PJ, Ärzte in der Weiterbildung, Medizinstudenten
Schlagworte: Promotion, Publizieren
Publizieren, Promovieren leicht gemacht
Step by Step

Janni, W., Friese, K.
2004, VIII, 110 S. 17 Abb., Softcover
ISBN: 3-540-21246-9
   
Praxis der Gynäkologie und Geburtshilfe
 Das komplette Praxiswissen in einem Band
Die gesamte Frauenheilkunde in einem Band

vollständig - modern - kompetent - praxisnah - ansprechend

Klinik, Diagnostik und Therapie auf Facharztniveau

alle gynäkologisch und geburtshilflichen Krankheitsbilder

Anhang mit Nomogrammen, Internetadressen, Medikamentenregister etc.

vier erfahrene klinische Herausgeber aus den Schwerpunkt-bereichen Onkologie, spezieller Geburtshilfe, Infektiologieund Reproduktionsmedizin

Entscheidungshilfen für das differenzierte Vorgehen in Sonderfällen

orientiert an den konkreten Erfordernissen des frauen-ärztlichen Behandlungsalltags

didaktisch ausgerichtet auf „gesichertes Wissen“

mehrere Leseebenen: Grundtext für die wichtigsten Faktenund Basisinformationen, Boxen/Kästen mit abgegrenzten Wissensinhalten zur Vertiefung oder unmittelbaren Anwendung

über 350 Abbildungen, instruktive Graphiken, Flussdiagramme
farbige Überschriften und Schnelllesestraßen: schneller Zugriff, schnelle Hilfe

Sonderkapitel zu den häufigsten Fragen aus der „frauenärztlichen Sprechstunde“

"First-love-Ambulanz"

rechtliche und versicherungsrechtliche Aspekte etc.

Baltzer, Friese, Graf, Wolff
2004
752 Seiten
300 Abbildungen
gebunden

ISBN 3131291516
   
Infektionskrankheiten in Gynäkologie und Geburtshilfe
 Warum sollten Sie den Tetanus-Impfschutz bei einer Schwangeren anhand des Impfbuchs überprüfen?
Welche Bedeutung hat eine Infektion mit HPV-Typ 16 für die Entstehung des Zervix-Karzinoms?
Wie sieht der Diagnoseweg bei einer Schwangeren mit Varizellen-Zoster-Kontakt aus?

Diese und viele andere Fragen beantwortet Ihnen "Infektionskrankheiten in Gynäkologie und Geburtshilfe". Die Autoren führen Sie strukturiert und praxisorientiert durch den "Dschungel" der vielen Infektions-Erreger, die in der Gynäkologie eine Rolle spielen oder Anlass zur Konsultation bei Schwangeren sein können, bis hin zu BSE. Ein Extra -Kapitel zu Impfungen und Hinweise zur Prophylaxe durch Impfungen bei den jeweiligen Infektionserregern geben Ihnen Sicherheit in der Beratung Ihrer Patientinnen. Darüber hinaus hilft Ihnen das Kapitel "Infektionsprophylaxe als Reisevorbereitung", Ihre Patientinnen kompetent zu informieren.

Friese, Schäfer, Hof
2003 XII, 705 S. 281 Abb. 122 in Farbe. Geb.
   
Arzneimitteltherapie in der Frauenheilkunde
 Buchbesprechung:

Einprägsame Therapieschemata

Einleitend wird die Wirkung von Pharmaka auf Blastozyste, Embryo und Fetus dargestellt. Ausgehend vom klinischen Bild der schwangerschaftstypischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Frühgeburtlichkeit, Hyperemesis, Gestose, Gestationsdiabetes, wird die medikamentöse Therapie einschließlich einer Risikobewertung für die Schwangerschaftsstadien detailliert erläutert. Medikamentöse Strukturformeln mit übersichtlichen Tabellen und einprägsamen Therapieschemata erleichtern und fördern die klinische Umsetzung der medikamentösen Therapie. Der zweite Teil widmet sich den gynäkologischen Erkrankungen. Zunächst werden die Infekte mit antibiotischer Therapie beschrieben. Die Darstellung der Anatomie, Physiologie und Pathologie des Harntraktes unterstützt das Verständnis für die medikamentöse Therapie der Kontinenzprobleme. Ausführlich wird die endokrine Therapie mit antikonzeptiven, reproduktiven und postmenopausalen Behandlungsschemata behandelt.

Abschließend wird die Onkologie behandelt, wo insbesondere beim Mammakarzinom durch endokrine und chemotherapeutische Systemtherapie eine Verbesserung der Heilungschancen und deutliche Überlebensvorteile in den vergangenen 20 Jahren erreicht wurden. Die umfangreichen Literaturangaben nach jedem Kapitel stammen überwiegend aus den 80er- und 90er –Jahren. Eine Ursache dafür, dass Literatur der letzten fünf Jahren seltener zitiert wird, liegt weniger an der langen Vorlaufzeit des Buches oder an fehlenden Neuentwicklungen therapeutischer Substanzen, sondern eher an dem Fehlen ausgeprägter Vergleichsstudien und an mangelnder Information über Langzeitwirkungen der Medikamente auf den fetalen oder mütterlichen Organismus.

Den 26 Autoren ist es gelungen, ein gut verständliches Werk für die medikamentöse Behandlung zu gestalten, das sich nicht nur an Frauenärzte, sondern auch an Hausärzte, Internisten, Urologen und ganz besonders auch an Pharmazeuten wendet.

Friese, K., Melchert K. : Arzneimitteltherapie in der Frauenheilkunde. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, 2002
   
Frühgeburt und Frühgeborenes
 Frühgeburten gehören zu den großen Herausforderungen, die höchste Sicherheit im klinischen Management verlangen. Geburtshelfern, Neonatologen, Hebammen und Kinderkrankenschwestern vermittelt das Buch alles, was sie für diese Aufgabe benötigen.

- Grundlagen und neueste Erkenntnisse aus der Embryologie,   Physiologie und Immunologie
- Prävention, Diagnostik und Therapie
- Geburtseinleitung, Versorgung und Pflege
- Neuropsychiatrische Probleme
- Rechtsethische Aspekte
- Abrechnungstechnische Hinweise

2000 XVI, 427 S. 69 Abb. 56 Tab. Geb.
3-540-66311-8
   
Schutzimpfungen der Frau
 Ein Leitfaden für Praxis und Klinik
Friese, Neumann
2000. 228 S. mit 17 Abb. 23 cm
ISBN: 3804717446
   
Infektionserkrankungen der Schwangeren und des Neugeborenen
 Ein Leitfaden für Praxis und Klinik
Friese, Kachel
1994. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, mit 41 Abb.
ISBN: 3-540-62972-6 2

 

 
 

 
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